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  Datum: 2010-02-08  
  Kategorie: Gesundheit  
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Handy für Ihr Kind - was Sie vorher wissen sollten
Interview mit Umweltarzt Dr. Mutter

Am 11.12.2009 gab der Umweltmediziner Dr. Mutter der Schwäbischen Zeitung ein Interview zu der Frage, was er vom Handy als Weihnachtsgeschenk für Kinder hält. Eine ausführliche Dokumentation des Interviews mit Ergänzungen ist hier veröffentlicht.

Einige der Kernfragen, wenn ein Kind nach einem Handy verlangt oder dies von den Erwachsenen erwogen wird:
Würden Sie Ihrem Kind Zigaretten aufdrängen? Oder Alkohol? Wohl kaum - und ähnlich differenziert sollte die Frage "Braucht mein Kind ein Handy?" auf jeden Fall altersgerecht angegangen werden.

Machen Sie sich selbst ein Bild. Unter anderem "tobt" wieder mal die unterschiedliche Auffassung unter Experten, weshalb es eine aktuelle Zusammenstellung wissenschaftlicher Ergebnisse zum Nichtgebrauch des Handys gibt - lesen Sie hier die offene Auseinandersetzung zwischen Dr.Mutter und Prof.Lerchl, der auf das oben genannte Interview in einer nicht nachvollziehbaren Ansage reagiert hat.

Prof. Lerchl war früher sehr von den Ergebnissen der REFLEX-Studie beeindruckt (Strang- und DNA-Brüche durch elektromagnetische Felder zB. durch Handy, wobei UMTS noch kritischer zu bewerten sei), hat seine öffentliche Meinung als Mitglied der Strahlenschutz-Kommission aber inzwischen geändert. Seine difamierenden Angriffe auf durchgeführte Studien (u.a. Universität Wien) konnte er aber nicht belegen. Eine wertvolle Zusammenfassung zum Weitergeben!

Unter anderem bei folgenden Seiten nachzulesen:

Landesärztekammer BaWü - neue kritische Stellungnahme zu Mobilfunk



Auszug:

  • Da über die Langzeitgefahren des Gebrauchs von Mobilfunktelefonen noch wenig bekannt ist, weist die Landesärztekammer Baden-Württemberg in ihrer Stellungnahme darauf hin, dass aus ärztlicher Sicht insbesondere Kindern und Jugendlichen folgende Ratschläge gegeben werden können:

  • Mobilfunktelefone möglichst wenig und nur kurz benutzen, d.h. das Handy öfter mal abschalten! Die größere Belastung geht nämlich von den Mobilfunktelefonen am Kopf und nicht von den Sendemasten "auf dem Dach" aus. Mobilfunktelefone nicht in kleinen abgeschirmten Einheiten, wie z.B. dem Auto und öffentlichen Verkehrsmitteln benutzen, da das Handy wegen der Abschirmung dann mit seiner maximalen Energieleistung arbeiten muss, um auf Empfang zu bleiben.

  • Im Hause, besonders in unmittelbarer Nähe von Kinderzimmern sollten möglichst schnurgebundene, analoge Systeme und nicht die digitalen DECT Standardgeräte eingesetzt werden.


Ergänzung: Dies trifft selbstverständlich auch auf WLAN zu - die Nutzungsdauer ist meist wesentlich höher als bei Schnurlostelefonen und der Sender ist auch im PC, der Router ist meist ein Dauerstrahler!

Weitere Infoquellen:
www.der-mast-muss-weg.de
www.diagnose-funk.ch
Von Funkloch zu Funkloch

 

    
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