Termindetails Mobilfunksender – Gefahr für die Anwohner? - Vortrag am 29. April 2009
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Termin 29.04.2009
Beginn 19:30 Uhr
Ort Esslingen - Hegensberg Hotel Traube
PLZ 73732
Landkreis (= Autokennzeichen)
ES
Beschreibung Zu dieser Frage hält Dipl.-Ing. Dietrich Ruoff am Mittwoch, 29. April um 19.30 Uhr einen Vortrag (pdf) im Hotel Traube in ES-Liebersbronn. Betroffene und Interessierte auch aus anderen Stadtteilen sind herzlich eingeladen. Wie gefährlich sind Sendemasten für Nachbarn? Welche Gefahren birgt die heutige Mobilfunktechnik? Was kann man tun, um sich vor Strahlung zu schützen? – Der im Bereich Mobilfunkproblematik langjährig erfahrene Baubiologe, unabhängige Sachverständige und Spezialist für Umweltmesstechnik geht an diesem Abend ausführlich auf Fragen und Fakten ein. Nachdem der BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) den sofortigen Stopp des weiteren Ausbaus des Sendernetzes und eine drastische Senkung der Grenzwerte zum Schutz der Bevölkerung fordert, wird auch auf europäischer Ebene zunehmend über die Gefahren der Mobilfunktechnik diskutiert. In seinem Bericht über die Gesundheitsproblematik im Zusammenhang mit elektromagnetischen Feldern verlangt der Ausschuss für Umweltfragen, Volksgesundheit und Verbraucherpolitik des Europaparlaments ebenfalls eine drastische Senkung der Grenzwerte. In Frankreich und Israel sind inzwischen erste gerichtliche Urteile gefällt worden, die aufgrund der Klagen von Anwohnern dazu führten, dass Sendemasten abgebaut werden mussten. Nun kommt offensichtlich auch Bewegung in die deutsche Rechtsprechung. In der „Neuen Zeitschrift für Verwaltungsrecht“ stellt Bernd Budzinski, Richter am Verwaltungsgericht Freiburg , die absurde Rechtsprechung zum Mobilfunk infrage. In seinem Artikel „Mobilfunk versus Menschenrechte – Technischer K.o. oder Kompromiss?“ kritisiert er: „Es wurde eben nicht das Mögliche und Gebotene getan, um schon vorbeugend die Gesundheit zu schützen. Vielmehr wurde ein Maximalkonzept (zugunsten der Mobilfunkindustrie – Anm. d. Verf.) kompromisslos zugelassen.“ Weiter bemängelt Richter Budzinski im Einzelnen: – Das Recht auf Achtung der Wohnung und körperliche Unverletzlichkeit wird durch die massive Durchstrahlung der Häuser verletzt. – Die Grenzwerte enthalten KEINE medizinische Vorsorgekomponente; sie ignorieren bereits bestehende Erkenntnisse über athermische Wirkungen. Budzinski fordert die Senkung des Grenzwertes um das Millionenfache. – Ein Interessenausgleich zwischen Mobilfunkversorgung und Immissionsbelastung ist nicht vorhanden; die Netzbetreiber können sich ohne Rücksicht auf die Bevölkerung durchsetzen. – Der Vorsorgegedanke wird völlig missachtet. (Quelle: www.der-mast-muss-weg.de) Weitere Informationen unter www.mobilfunk-buergerforum.de, www.diagnose-funk.de, www.kinder-und-handys.de
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